Artikel über Vettelschoß, Kreis Neuwied

Die Hon- oder Hunschaftsvorsteher der halben Hon- oder Hunschaft Vettelschoß (soweit bekannt) und nach 1865 die Gemeindevorsteher, Ortsvorsteher, der Gemeindeschulze bzw. die Ortsbürgermeister der Gemeinde Vettelschoß

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Der erste Mandolinen-Club in Vettelschoß

Vieles scheint über diesen alten Zupf- oder Saiteninstrumenten-Freundeskreis verloren gegangen oder schlicht vergessen worden zu sein

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Die ersten Kindergärten in der Gemeinde Vettelschoß

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Vor Gründung der freiwilligen Wehr gab es in Vettelschoß eine bereits im Einsatz erprobte und leistungsstarke Feuerlöschtruppe

War die erste Feuerwehr in Vettelschoß ein Brandkorps (Pflichtfeuerwehr) oder eine Turnerfeuerwehr auf freiwilliger Basis?

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Wie das erloschene Adelsgeschlecht von Rennenberg wieder zu dem ursprünglichen Namen gelangte

Die Edler von Rennenberg - Freiherren von Rennenberg - Grafen von Rennenberg - Grafen von Lalaing und von Rennenberg sowie die Fürsten zu Salm-Kyrburg. -
Am 01.03.1917 wurde die Witwe des letzten Fürsten zu Salm-Kyrburg (das Geschlecht starb im Schloss Rennenberg nahe Linz aus) mit den Kindern von Amts wegen wieder in den Freiherrenstand (Freifrau, Freiin, Freiherr von Rennenberg) versetzt. Sollte es ein Affront sein?
Wesentliche Begebenheiten der Rennenberger geschahen im heutigen Belgien und in den Niederlanden. - Im Achtzigjährigen niederländischen Unabhängigkeits- oder Freiheitskrieg (1568 bis 1648) gegen Spanien galt Graf Georg von Rennenberg seit den Geschehnissen am und nach dem 03.03.1580 als große Verräter. - Die Rennenberger waren einst nicht nur im Erzbistum Köln mit herausragenden geistlichen und kommunalen Ämtern betraut, doch Spitzenpositionen blieben ihnen versagt.

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Der aus Vettelschoß stammende Dr. Egidius Schneider

kehrte als Offizier aus dem Ersten Weltkrieg zurück, war nach Studium und Promotion als Dezernent im „Volksverein” tätig, wurde zum Landtagsabgeordneten gewählt, im Zweiten Weltkrieg ins „Amt Canaris” dienstverpflichtet, als Sympathisant des „Kreisauer Kreises” verhaftet, des Hochverrats angeklagt und tröstete Mithäftlinge in Plötzensee, die vor der Hinrichtung standen. Nach dem Nazispuk engagierte er sich in der ländlichen Erwachsenenbildung und begründete die Landvolkshochschule in Rhöndorf. Als sein Ideal galt Friedrich Wilhelm Raiffeisen. ...

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Die Stilllegung des Wöls- oder Willscheiderberges 1974

Vor 220 Jahren noch „ein ganz mit Basalten bedeckter Hügel”. Nach einer knapp 100-jährigen Abbautätigkeit erfolgte vor drei Jahrzehnten die endgültige Betriebsschließung. Die Säulen fanden Verwendung im Städtebau, zu Rheinuferbefestigungen, zum Deichbau in den Niederlanden, zum Bau des Hindenburgdammes auf Sylt und zur Erweiterung und Sicherung von Helgoland sowie zum Bau des Nord-Ostsee-Kanals mit den Schleusenanlagen in Brunsbüttel und Kiel.

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Buch: Kretzhaus · Reifstein · Vettelschoß

Mehr zur Heimatgeschichte von Vettelschoß beantwortet das folgende Buch, welches beim Autor Hans Heinrich Mohr bestellt werden kann:
Kretzhaus
 
Vom Familien- zum Ortsnamen mit alten Bildern
Die Wiege stand in Kalenborn
Amor war Pate
 
Reifstein
 
Vettelschoß
 
Ausdeutung der Ortsnamen im Gemeindegebiet,
seine Hun/Hon, Vorsteher und Bürgermeister,
die Basalt- und Postgeschichte sowie Wissenswertes vom ersten Landrat
in Linz/Neuwied bis zum letzten Amts- bzw. Verbandsbürgermeister
in Neustadt/Wied.
 
 
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Kretzhaus, Reifstein, Vettelschoß

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Die Kalenborner Marienkirche wurde am 17. August 2008 ein halbes Jahrhundert alt

Seit der feierlichen Konsekration der Marienkirche in Kalenborn am 17. August 1958 ist ein halbes Jahrhundert vergangen. Viele können sich noch an den historischen Tag mit Fahnenschmuck in Kalenborn erinnern. Eine Grundsanierung dieser schönen Kirche musste 1987/1988 durchgeführt werden.

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Flurnamen sind Wegweiser in die Heimatgeschichte

Die Flurnamen entstanden aus dem örtlichen Sprachgebrauch der Bevölkerung. In unserem heimischen Gefilde allerdings im Wesentlichen aus ...

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Die St.-Antonius-von_Padua_Kapelle in Oberelsaff wurde am 9. Juni 2010 drei viertel Jahrhundert alt

Eine Ikone im Elsafftal als Stätte der Besinnung, die auf ein in der Nazizeit von der Bürgerschaft angelobtes Versprechen zurückgeht. Schönstatt erinnert sich eines Theologiestudenten aus Mittelelsaff. Das Templergut in Mittel-/Oberelsaff. ...

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Die Taufzeugen (Taufpaten) und die Trauung der späteren Königin Elisabeth von Rumänien alias Carmen Sylva.

Die essenziellen Entscheidungen traf Prinzessin Elisabeth zu Wied im Hotel du Nord in Köln sowie im Neuwieder Schloss und ihre illusorischen als Königin von Rumänien in der Einsamkeit ihres Kastells Pelesch.

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Vor 65 Jahren – Der Krieg war aus

Das Gemeindegebiet von Vettelschoß glich einem Trümmerfeld. Der “Beschuss” hatte 70 - 72 % der Wohn- und Wirtschaftsgebäude zerstört.

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Von der Wiese als “Spiel- und Turnplatz” zum Kunstrasen-Sportplatz in Vettelschoß

Sportler der DJK Vettelschoß gründeten den SV Vettelschoß. Die herausragenden Ereignisse des Jahres 1924 in Vettelschoß

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Der Kirchenchor "St. Michael" in Vettelschoß fusionierte mit dem Kirchenchor "St. Katharina" in St. Katharinen

Die Orgel in der ehemaligen St.-Michaels-Kapelle in Vettelschoß, in der früheren Kirche (Pfarrkirche) "Heilige Familie" in Vettelschoß, in der Johannes-Kirche in Vettelschoß, in der Marienkirche in Kalenborn und in der St. Michaels-Kirche in Vettelschoß – Geistliche, Organisten, Dirigenten und Chorleiter – Es wächst zusammen, was zusammen gehört!

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Die "Dichter"-Königin Elisabeth von Rumänien alias "Carmen Sylva" geborene Prinzessin zu Wied weilte 1888 als Sommerfrischlerin unter dem Pseudonym "Gräfin Vrancea" im Nordseeheilbad Westerland auf Sylt und logierte in der Villa des Apothekers Carl Roth.

Der Gedenkstein auf dem "Heimatlosenfriedhof" und die "Elisabethstraße" erinnern an den unvergessenen Aufenthalt der Rheinländerin und Monarchin von Rumänien in Westerland. Carmen Sylva verliebte sich am Strand in einen namhaften Berliner Kirchenpolitiker und kaiserlichen Seelsorger.

Die "Friedhöfe der Namenlosen" an der Donau nahe Wien.

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Vettelschoß gehörte von 1806 bis 1815 zum Herzogtum Nassau und war die Ziffer 1748

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Büßen könne er auch ohne Gefängnis!

Der frühere Kaplon in St. Katharinen, Vettelschoß, Sieglar und Pastur in Oberdollendorf wurde Fastelovend 1829 von seinem Bruder erschossen.

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Jeder Kriegsgefangene in der UdSSR hatte eine Registrierakte

So auch der Kriegsgefangene Hecken Engelbert aus Vettelschoß

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Zwei skandalöse Kriminalereignisse schockierten die halbe Hun- oder Honschaft Vettelschoß

Die Holländischen und Neuwieder Räuberbanden

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Den uralten Seiferhof - der wohl ursprünglich ein Fronhof der Rennenberger war - konnte der letzte Sieferhallefe im Jahr 1930 käuflich erwerben

Der Weg vom Seiferhof und von Willscheid nach Hallerbach führte seit ewigen Zeiten über den 'Pfad nach Hallerbach' zur Feldflur 'Im Mühlenfeld', wo einst drei Mühlen klapperten. Die älteste war wohl die kurkölnische 'Bannmühle' (Kameralmühle) im Distrikt 'In der Hunau' - dem Gefilde der früheren 'halben' Hun- oder Honschaft Vettelschoß.

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Die Sankt-Matthias-Bruderschaft Altenwied und die Wallfahrten zum Apostelgrab in der Sankt-Matthias-Basilika nach Trier

Die diesjährige traditionelle Frühjahrs-Fuß-Wallfahrt der Sankt.-Matthias-Bruderschaft Altenwied zum Apostelgrab des hl. Matthias, das sich in der Sankt-Matthias-Basilika in Trier befindet und seit 1920 den vom Papst verliehenen Ehrentitel Basilica minor trägt, begann am Donnerstag, 17. Mai 2012 (Christi Himmelfahrt) und stand unter dem Leit- oder Jahreswort 'und fähre zusammen, was getrennt ist'. Diese Bitte war auch vom Bistum Trier über die Heilig Rock Wallfahrt des Jahres 2012 gesetzt worden.

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Willscheid und das Bernhardus-Kapellchen mit den relevanten Begebenheiten von damals

Die Sankt-Bernhardus-Kapelle in Willscheid lässt eine augenfällige und nachhaltige Beziehung zu den Kreuzzügen erkennen.
Ein altbekanntes Jerusalemkreuz wie auf dem Dom zu Willscheid zierte einst auch den Glockenturm der früheren Zisterzienserinnen-Klosterkirche Sankt-Katharina, die heutige Pfarrkirche der Gemeinden von St. Katharinen und Vettelschoß.
Sowohl die mutmaßliche spätmittelalterliche Wellschender Kapell als auch die Sankt-Bernhardus-Glocke von MATTHIVS COBELENZ zählen mit zu den Preziosen im vorderen Westerwald. Im Glockenturm der Sankt-Laurentius-Kirche in Quadrath hing ebenfalls eine Glocke von MATTHIVS COBELENZ aus COELN. Vom Vater (ANTONIUS COBLENTZ) des Glockengießers stammt die Mettglocke (ehemals Capitelsglocke) im Dom zu Köln.

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Westerwaldbahn

Die heimische Basaltindustrie war ausschlaggebend für den Bau der Eisenbahnstrecke von Linz mit zwei Bahnh&puml;fen in der Gemeinde Vettelschoß nach Neustadt und weiter über Flammersfeld bis Altenkirchen, die vor 100 Jahren am 30.09.1912/01.10.1912 eröffnet wurde.

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Die Bestallung eines der ersten Lokomotivführer für die Zahnraddampf-Lokomotiven auf der Westerwaldstrecke von Linz nach Flammersfeld bzw. Altenkirchen, der wenige Jahre später mit seinem Feurigen Elias im Elsafftal tödlich verunglückte

Durch den Bau und die absehbare Eröffnung der Westerwaldstrecke suchte die Königliche Eisenbahndirektion in Köln insbesondere nach 1905 zunächst unter den eigenen Bediensteten nach geeigneten jungen Männern, die zu pflichtbewussten Lokomotivführern ausgebildet werden konnten. Sehr gute Chancen hatten gelernte Schlosser. Darunter befand sich auch Wilhelm Esch, der 1911 in Troisdorf ansässig war und um 1912 nach Linz verzogen ist.

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Der Schmitzhoff in Vettelschoß auf einem Bierdeckel. Die Begründer und der Namengeber von Kretzhaus. Vor 125 Jahren wurde die Basalt-Actien-Gesellschaft (BAG) gegründet.

Der 1998/1999 von einer heimischen Brauerei aufgelegte Bierdeckel zeigt den ehemaligen und so genannten Schmitzhoff in Vettelschoß. Die frühere Hofstatt konnte 2005 von der Kommune käuflich erworben werden und wurde nach aufwändigen Renovierungen am 31.10.2009 als das ansprechende Dorfmuseum von Vettelschoß eröffnet. Es ist das zweitälteste Objekt im Gemeindegebiet von Vettelschoß. Die Grafik auf dem Bierfilz stammt von dem am 04. April 2003 im Straßenverkehr tödlich verunglückten Heimatforscher, Heimat-Zeichner und Heraldiker Adalbert Nikolaus Schmitz aus Krum­scheid (Gemeinde Leubsdorf, Verbandsgemeinde Linz).

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Einer der ersten Führerschein-Inhaber im vorderen Westerwald stammte aus dem Elsafftal. Er war später der erste Fremden-Pensions-Wirt und Nachkriegsbürgermeister in der Gemeinde Vettelschoß.

Das Konzept einer Fahrerlaubnis - wie auch des Führerscheins - gibt es seit 1888 (Preußen). Eine behördliche Prüfung gab es erstmals in Wien im Jahr 1901. Der wohl erste Führerschein der Welt wurde am 01.08.1888 vom Großherzoglich Badischen Bezirksamt an den Automobilerfinder Carl Benz ausgestellt. Die erste deutsche Autolenkschule war 1906 in Aschaffenburg gegründet worden. Eine Chauffeurs-Ausbildung erfolgte erstmals 1905 in der so genannten Chauffeurs-Schule - und wiederum in Aschaffenburg.

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Der neugotische Altar im Oberelsaffer Antoniuskapellchen ist älter

Der neogotische und sehenswerte Marienaltar aus der ehemaligen Marienkapelle des St. Anna-Klosters der Franziskanerinnen in Remagen in der Antoniuskapelle von Oberelsaff, Gemeinde Vettelschoß, Verbandsgemeinde Linz, ist wohl älter als ursprünglich angenommen. wikipedia.org Neugotik: "Die Neugotik - auch Neogotik oder Gothic Revival genannt - ist ein auf die Gotik zurückgreifender historischer Kunst- und Architekturstil des 19. Jahrhunderts. Ihre Blüte hatte sie in der Zeit von 1830 bis 1900. Das Gothic Revial begann in Großbritannien bereits um 1720."

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Der erste Automobilist in Vettelschoß mit seinem BMW Dixi 3/15 DA2

Der erste Automobilist in Vettelschoß passierte in seinem Personenkraftwagen die holprigen und staubigen Wege und nicht asphaltierten mit Schlagloch an Schlagloch übersäten Straßen im Gemeindegebiet von Vettelschoß und machte so selbstverliebt und sicherlich ungewollt die vielleicht schiefmäulige Bürgerschaft auf sich und sein Vehikel aufmerksam.

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Vettelschoß und seine Probleme vor hundert Jahren

Wir durchblättern zunächst die Annalen im Sauseschritt und lassen die wichtigsten lokalen Ereignisse kurz Revue passieren. Die Zeiten der Vergangenheit sind uns kein Buch mit sieben Siegeln.

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Vettelschoß und der Wildscheiderberg

Er wurde wohl sehr früh irrtümlich als Willscheiderberg interpretiert. Die Kapelle in Willscheid gilt schon seit vor 1570 und das ehemalige erste Gotteshaus in Vettelschoß bereits seit vor 1550 als belegt.

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